Intern · 24.03.2021

Schulhof, Campus, Pizzaschachtel - die Geschichte der wunschlösung Teil 1

wunschlösung

In unser kleinen Serie wollen wir euch einen Einblick geben, wie unsere Gründer Simon, Christian, Thomas, Carl-Gerold und Thomas sich kennengelernt haben und wie es zur Gründung der wunschlösung kam.

Kapitel 1: Vom Zocken über die Schülerzeitung zum Startup

“Hi, ich bin Simon. Der neue aus Berlin.” Es war Donnerstag der 24. August 2000 und zack, hatte Christian in der neunten Klasse einen neuen Banknachbarn. Irgendwie fanden sich beide spontan gut und so endete der erste Schultag direkt an Simons heimischen Computer beim Zocken. Noch ein echter AMD K6-2 450 mit 64 MB RAM. Und Internet kam noch aus der ISDN-Dose - wenn man Glück hatte mit doppelter “Geschwindigkeit” dank Leitungsbündelung.

Zu dem Zeitpunkt ahnten sie noch nicht, dass die sich anbahnende Freundschaft 14 Jahre später in einem Startup münden würde.

Doch vorher kaperten die beiden mit gemeinsamen Freunden erstmal die zum Erliegen gekommene Schülerzeitung und brachten auf eigenes finanzielles Risiko eine erste Neuausgabe heraus. Später sollten noch eine Reihe weiterer Ausgaben folgen. Vom politischen Rundumschlag über Musikkritiken und Döner-Tests war alles dabei. Vor allem aber fiel den beiden auf, dass das Zusammenarbeiten ziemlich viel Spaß machte - trotz oder gerade wegen ihrer unterschiedlichen Stärken.

Irgendwann in der Zeit vor dem Abi warfen Simon und Christian wie häufiger ein paar Körbe auf dem Schulhof und sinnierten über mehr oder minder großartige Ideen, was man denn so machen könne und was es alles noch nicht gäbe. “Wireless Strom” war eine davon, hat aber dann doch noch gedauert, bis sich das langsam anfängt durchzusetzen. Irgendwann brabbelte einer von beiden den Satz “Lass uns mal eine Firma gründen, wenn wir hier raus sind. Und dann Probieren wir einfach Sachen aus, bis irgendwas fliegt”.

Beide machten zusammen Abi, studierten an unterschiedlichen Unis. Simon Informatik an der Uni Jena und Christian Technologie-Management an der TU Freiberg. Beide blieben in Kontakt, tüftelten an ein paar Ideen herum und überlegten, ob sich aus der einen oder anderen Sache nicht mehr machen ließe. Am Ende beschlossen aber beide, erst mal ihr Studium fertig zu machen und Berufserfahrung zu sammeln.

Christian arbeitete parallel zum Studium noch als Fotograf, leitete erst eine studentische Unternehmensberatung und stieg später in den Vorstand eines gemeinnützigen Entwicklungszusammenarbeitsvereins ein, der ein Partnerprojekt in Uganda unterstützt.
Simon setzte seine Leidenschaft für’s Programmieren auch während des Studiums fort und baute für verschiedene Projekte die ersten fancy Anwendungen.

Wie sich Simon und Thomas kennenlernten und was die Grundidee der späteren wunschlösung war, erfahrt ihr bald im zweiten Teil unserer Serie.

Hier gehts zu
Teil 2
Teil 3
Teil 4