Intern · 24.02.2021

Schulhof, Campus, Pizzaschachtel - die Geschichte der wunschlösung Teil 2

wunschlösung

In unser kleinen Serie wollen wir euch einen Einblick geben, wie unsere Gründer Simon, Christian, Thomas, Carl-Gerold und Thomas sich kennengelernt haben und wie es zur Gründung der wunschlösung kam.

Kapitel 2: “Sag mal, weißt du, wo der Hörsaal ist?”

“Hi, ich bin Thomas. Sag mal, weißt du, wo der Informatik-Hörsaal ist?” Der buchstäblich erste Mensch, den Thomas auf dem Weg zur ersten Vorlesung über den Haufen rannte, war Simon. Wie es der Zufall wollte, mussten sie nicht nur in die gleiche Vorlesung, sondern studierten auch noch das Gleiche. Informatik.

Wie sich später herausstellen sollte, setzte sich Simons Lauf mit Freundschaften, die am ersten Tag entstehen, auch bei Thomas fort. Neben den gemeinsamen Vorlesungen, Seminaren und Studienprojekten fingen die beiden auch zusammen einen Studenten-Job an. Erst direkt an der altehrwürdigen Friedrich-Schiller-Universität Jena und später bei einem IT-Spin-Off der Informatik-Fakultät. In beiden Fällen entwickelten sie Anwendungen für Studentinnen und Studenten.

Im Laufe des Studiums machten die beiden eine gemeinsame WG auf. Eine hervorragende Gelegenheit für “getränkegestützte” Diskussionen über Ideen und Projekte. Eines Abends lud Simon einen “alten Freund” ein. So lernten sich Thomas und Christian kennen. An mehr als “es gab wohl Wein und es wurde viel gelacht” kann oder will sich keiner der drei mehr erinnern. Sie blieben in Kontakt und trafen sich hin und wieder.

Nach dem Studium fingen Simon und Thomas dann in unterschiedlichen Bereichen bei einem großen eCommerce-Unternehmen an. Simon als Projekt-Manager in der Entwicklung mit Fokus auf Internationalisierung von Software-Anwendungen und internationale Software-Roll-outs. Thomas ebenfalls in der Entwicklung als Task-Force-Experte für Rapid Prototyping - also schnell umzusetzende Software-Projekte, die Machbarkeit oder mögliche Ansätze prüfen sollen.

Eines fiel ihnen in ihren Projekten dabei immer wieder auf: Das Ausprobieren von Ideen für Web-Anwendungen, Portale, Online-Plattformen, Shops usw. war extrem aufwendig. Insbesondere dann, wenn man diese Idee später zu einer skalierbaren und hochperformanten Anwendung weiterentwickeln wollte, ohne alles Wegwerfen und Neustarten zu müssen.

Da musste doch mehr drin sein. Die Idee war geboren: “Schneller coole Online-Ideen ausprobieren können.” Und wenn sie fliegen, nicht alles neu entwickeln müssen, um sie skalieren zu können.

Aber wie? Andere verwendeten ja auch gute Technologien, hatten gute Teams und versuchten die Time-to-Market - also die Zeit von der Idee bis zur Marktreife - auch nicht mutwillig zu verlängern.
Wie müsste die perfekte Anwendungsarchitektur aussehen, damit man Online-Anwendungen wie Marktplätze, Foren, Portale und Co schnell und trotzdem flexibel und skalierbar an den Start bekommt?
Davon könnten nicht nur große Unternehmen, sondern auch der Mittelstand oder Gründer profitieren.
Viele Getränke und WG-Abende später kristallisierte es sich heraus: Es musste ein Werkzeug her, um schneller Code als Output zu bekommen und nicht alles von Hand schreiben zu müssen.
Den Ansatz, Programmier-Code automatisch generieren zu lassen, kannten Simon und Thomas noch aus der Uni und dem Spin-off.
Also begannen sie nach Feierabend und an den Wochenenden Code-Generatoren für Online-Anwendungen zu entwickeln.
Das Ziel war Dinge, die in Software-Projekten immer wieder gebraucht wurden, zu automatisieren. Um das Kopieren von Code aus alten Projekten zu vermeiden oder immer wieder von null beginnen zu müssen.
In jedem Fall, um schneller Ideen in Online-Anwendungen “gießen” zu können und die gewonnene Zeit in coole Features für die Nutzer stecken zu können.

Wie es schließlich zur Gründung kam, erfahrt ihr im nächsten Teil unserer Serie. Stay tuned.

Hier gehts zu
Teil 1
Teil 3
Teil 4


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