Intern · 30.06.2021

Teaminterview René (Backend)

Heute im Teaminterview:
René — Senior-Dev, Backend-Profi und Schachliebhaber


Hi René, danke für deine Zeit!
Wie lange bist du schon dabei und was genau machst du so bei der wunschlösung?

Meine Jobbeschreibung ist sowas wie Senior Software Developer. Ich sag aber lieber, dass ich Software Developer bin. Da guckt man vor allem auf die Berufsjahre, ich bin schon ziemlich lange in der Software Branche aktiv. Angefangen habe ich in der Unizeit. Neben dem Studium habe ich gearbeitet. Bei der Firma bin ich dann 10 Jahre geblieben, dann wollte ich etwas Neues. Viele Informatiker wechseln alle paar Jahre, aber ich bleibe gern länger in einer Firma, wenn es mir dort gefällt. Jobsicherheit ist mir sehr wichtig. Bei der wunschlösung hat das Profil für mich sehr gut gepasst. Ich war anfangs etwas skeptisch, weil die wunschlösung recht klein ist. Aber die Kommunikation und der Zusammenhalt waren hier einfach besser. Seit dem 1. September 2020 bin ich jetzt hier. Mittlerweile weiß ich, die Sicherheit ist gegeben, und die Firmengröße und das Miteinander gefallen mir.

Wie fügt sich deine Arbeit in die wunschlösung ein?

Man könnte sagen ich bin wunschlöser. Ich bin Umsetzer der Ideen des Kunden. Zusammen mit dem Kunden und im Team mit anderen Firmen arbeite ich an der Realisierung der Projektwünsche. Wir haben kein internes Schulungsverfahren, sodass Entwickeln hier mehr ein Miteinander ist. Meine Rolle sehe ich eher als Softwareentwickler, nicht im Management oder in der Steuerung. Ich möchte nicht der Chef sein, sondern ein Freund und das ist hier bei der Arbeitsstruktur möglich.

Was hat dich eigentlich zu uns gebracht?

Ein Headhunter. Und damit auch letztlich eher der Zufall. Als ich entschieden habe, die alte Firma zu verlassen, hatte mich etwa zeitgleich ein Headhunter kontaktiert und mir dann zwei Firmen, unter anderem die wunschlösung, vorgeschlagen. Die wurde es dann auch nach dem Kennenlerngespräch.

Erinnerst du dich noch an deine ersten Tage hier? Wie war das so?

Zwei Wochen vorher wurde ich gefragt, welche Technik ich nutzen möchte. Dafür habe ich ein Budget bekommen und durfte mir meinen Arbeitsplatz gestalten. Das war dann auch alles schon am ersten Tag da, das war mir wichtig. Als es losging, hatte Peter mir bereits tausende Zugangsdaten geschickt, also startete ich mit der Einrichtung des PCs. Thomas war die ersten Tage dann als direkter Ansprechpartner da, was sehr hilfreich war.

Es ging sehr schnell los für mich, mein erster Commit war eine Woche nach Arbeitsbeginn. Ich hab an einem Dienstag angefangen und an dem Montag darauf die ersten Tickets abgeschlossen. So etwa eine Woche hatte ich also als Einarbeitungszeit. Die ersten vier Tage davon habe ich zugebracht mit dem Kennenlernen von Technologien und dem Einrichten der Arbeitsumgebung. Ich hab extra einen USB-Stick mitgebracht mit den Sachen, die ich gern zum Arbeiten verwende. In der Zeit habe ich auch den Leipziger Teil des Teams kennengelernt. Wir haben zusammen gegessen und geredet, sofern das Covid-bedingt möglich war.

Die Lernkurve war recht steil. Ich kann mir vorstellen, dass das für neue Entwickler eine Herausforderung sein kann, alles erstmal zu überblicken. Aber logistisch bin ich sehr zufrieden, es war weniger chaotisch als bei vielen anderen Firmen.

Wie sieht denn ein typischer Tag in deinem Leben aus?

Mein Wecker klingelt um 7:30 Uhr. Mein Handy dann um 8. Danach stehe ich auf und dann geht es ins Büro. Ich komme so etwa gegen 9:30 Uhr an und unterhalte mich mit den Kollegen, um zu hören, was bis dahin passiert ist und was für den Tag geplant ist. Dann geht es erstmal an die Kaffeemaschine und ich checke, was ich am Tag zuvor gemacht habe. Zwischen 10 und 11 stehen dann Meetings an, um sich mit dem Team abzustimmen. Bis 12:30 Uhr habe ich Zeit zu meiner freien Verfügung zum Programmieren. Um 12:45 Uhr ist Mittag, und natürlich Huddle (unser Mittagstisch mit dem Team). Danach geht es weiter, in der Regel etwa bis 19 Uhr, manchmal mehr, manchmal weniger. Ich arbeite 8 Stunden am Tag, davon etwa eine Stunde in Meetings und 7 Stunden in der Software Entwicklung. Das gefällt mir sehr gut, denn es weist auf effiziente Kommunikationswege hin. Nach der Arbeit geht es dann heim, und danach ist Freizeit. Ich versuche das zeitlich zu trennen. Homeoffice macht das nicht immer ganz leicht. Wenn ich die Wahl habe, gehe ich deshalb lieber ins Büro.

Wenn du "Chef" wärst, was würdest du anders machen?

Ich glaube, ich denke gar nicht so viel anders. Was den Betriebsablauf nicht stört, muss man nicht unbedingt ändern. Persönlich hätte ich lieber alle Mitarbeiter in der Firma, aber ich glaube, ich würde das als Chef nicht anders machen. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist da wichtiger. Und wir haben ja auch Teamevents.

Und zum Abschluss, warum die wunschlösung und kein anderes Unternehmen?

Die Personen, die Menschen hinter der Idee, machen für mich den Unterschied. In der alten Firma gab es Personalentscheidungen, mit denen ich sehr unzufrieden war. Menschen sind gegangen worden und Teams wurden zerrissen, dass gefiel mir nicht. Ich bin jemand, der Stabilität mag. Bei der wunschlösung gibt es eine Form von Konstanz, mit der ich mich wohlfühle. Man kann hier mit Personen reden. Ein freier Austausch von Ideen und Toleranz sind mir dabei wichtig.

Ihr wollt gern mehr wissen?

Erfahrt hier, wie es zur Gründung der wunschlösung kam, oder schaut auf unserer Teamseite vorbei. In unserem Blog könnt ihr außerdem andere wunschlöserInnen kennenlernen.


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