Intern · 13.08.2021

Teaminterview Vincent (Backend und Support)

Heute im Teaminterview:
Vincent — Junior-Dev, Hobby-zum-Beruf-Macher und Zocker


Hi Vincent, danke für deine Zeit!
Wie lange bist du schon dabei und was genau machst du so bei der wunschlösung?

Ein Jahr, zwei Monate und 19 Tage. Ich bin hauptsächlich Java Developer und mache nebenbei ein bisschen Support und ein bisschen Frontend-Entwicklung.

Wie fügt sich deine Arbeit in die wunschlösung ein?

Ich habe gefühlt in jedem Projektbereich meine Finger mit drin, man kann mich also auch als Springer bezeichnen. Meine Hauptaufgabe ist aber aktuell vor allem das Lernen, denn ich bin Junior. Das heißt, ich beschäftige mich mit kleineren Themen und arbeite den anderen zu. Ich kümmere mich aktuell eher um ältere Projekte und werde gecoacht. In Zukunft möchte ich mehr von dem machen, was alle anderen tun – alles können, überall mitmachen. Ich würde gern den Support noch etwas anheben, Ziel ist aber vor allem, Senior Fullstack Developer zu werden.

Was hat dich eigentlich zu uns gebracht?

Der Zufall. Ich hatte damals kleine Tools für den Chef meines Mitbewohners geschrieben. Christian hatte dann mit diesem Mann gesprochen und erwähnt, dass die wunschlösung Java Developer sucht. Auf Empfehlung war ich eine Woche später hier zum Kennenlerngespräch. Kurz danach folgte ein Hackathon, an dem ich teilnahm. Für einen Monat haben wir an LocalGutscheining gearbeitet und das aus dem Boden gestampft. Danach habe ich direkt hier angefangen. Aktuell bin ich der einzige Junior und und bin froh, die Möglichkeiten zu haben, rumexperimentieren und testen zu können.

Erinnerst du dich noch an deine ersten Tage hier? Wie war das so?

Meine ersten Tage hatte ich hauptsächlich mit Tobi verbracht. Das war etwas chaotisch, denn ich hatte keine Ahnung von irgendwelchen Firmentools. Es war viel Kennenlernen und mir wurde eine Menge gezeigt. Das Team hat mich sehr herzlich aufgenommen, schon der erste Tag war, als würde ich seit zwei Jahren hier arbeiten. Tobi hat mir oft gesagt, dass er die "Mutti" für alle ist.

Danach wurde ich langsam in die Themen eingeführt. Ich habe ein Testprojekt bekommen, um die Technologie kennenzulernen, mit der wir coden. Wir haben dann geschaut, wie ich am besten arbeiten kann, alles mit sehr viel Kommunikation und Hilfe. Vieles wurde auf mein individuelles Lernverhalten angepasst. Dann ging es auch recht schnell in ein Live-Projekt, denn ich arbeite am besten am konkreten Anwendungsfall.

Wie sieht denn ein typischer Tag in deinem Leben aus?

Der ist seit einem Jahr relativ zuverlässig der Gleiche. Ich stehe gegen 7:30 Uhr auf, mache mich fertig und checke meine Mails. Dann mache ich 500 Liegestütze und 300 Sit-ups. Nein, natürlich nicht. Ich frühstücke meist nicht, aber manchmal trinke ich einen heißen Kakao. Zwischen 9 und 10 komme ich im Büro an. 10 Uhr gehen die ersten täglichen Absprachen los, danach wird bis circa 12:30 gecodet, und dann gibts Mittag mit dem Huddle (unserem virtuellen gemeinsamen Mittagessen). Am Nachmittag geht es mit Coden weiter. Ich arbeite da keine speziellen Themenbereiche ab, denn ich mache alles ein bisschen. Bis circa 19:30 Uhr bin ich im Büro, dann gehe ich nach Hause. Da esse ich Abendessen, bevor ich noch etwas privat code oder zocke. Aktuell World of Warcraft mit der eigenen Gilde. Ab 23 Uhr wird abgeschaltet, um eins gehts ins Bett.

Wenn du "Chef" wärst, was würdest du anders machen?

Nichts. Ich glaube, man findet aus persönlicher Präferenz Dinge, die man anders machen würde, aber so im Großen und Ganzen? Gar nichts. Ist auch schwierig einzuschätzen, wenn man nicht in der Rolle ist und man nicht alle Fakten hat. Wir reden sehr offen miteinander, wenn ich also eine Änderung möchte, sage ich einfach Bescheid und dann wird geschaut, wie es passt. Ich hätte gern unser tägliches all-company Stand-Up wieder, damit man jedes Teammitglied mal sieht, aber dafür haben wir ja gemeinsame Weeklys und Monthlys.

Und zum Abschluss, warum die wunschlösung und kein anderes Unternehmen?

Ganz einfach gesagt, ich habe bei anderen Unternehmen nie die Chance bekommen. Ich habe kein Studium und keine umfassenden Vorerfahrungen. In Deutschland gibt es viele studierte ITler, also ist die Auswahl für Firmen groß. Die wunschlösung war das erste Unternehmen, dass zu mir gesagt hat „Zeig uns mal, was kannst du so?“. Und ich möchte hier nicht weg. Wenn etwas gut läuft, warum ändern?

Ihr wollt gern mehr wissen?

Erfahrt hier, wie es zur Gründung der wunschlösung kam, oder schaut auf unserer Teamseite vorbei. In unserem Blog könnt ihr außerdem andere wunschlöserInnen kennenlernen.


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