Intern · 17.09.2021

Teaminterview Peter

Heute im Teaminterview:
Peter— Serveradmin, Systemwächter und Dronenpilot


Hi Peter, danke für deine Zeit!
Wie lange bist du schon dabei und was genau machst du so bei der wunschlösung?

Seit 2015. Diese Woche sind es sechs Jahre geworden. Und ich bin Administrator. Der Begriff ist aber auch schon ein bisschen schwierig, es geht auch viel in Richtung Operations. Hauptsächlich kümmere ich mich darum, dass alle Systeme firmenintern und bei Kunden laufen. Ich designe die Infrastruktur der Systeme und bin für den Betrieb verantwortlich.

Mein Job ist sehr flexibel, weil ich an allen Fronten kämpfe. Bei neuen Projekten werde ich gefragt, wie man Dinge technisch umsetzen kann. Im Support und bei den Entwicklern hänge ich auch mit drin, denn ich sorge dafür, dass Deployments ordentlich ausgerollt werden. Für das Debugging bin ich ebenfalls zuständig und wenn etwas klemmt, kümmere ich mich darum.

Wie fügt sich deine Arbeit in die wunschlösung ein?

Meine Aufgabe ist es, technisch sicherzustellen, dass die wunschlösung arbeiten kann. Ich helfe auch Kunden beim Aufbau und dem Betrieb ihrer Infrastruktur und baue die Systeme, die den Code der Entwickler ausrollen. Application Management und Monitoring zählen da mit rein.

Was hat dich eigentlich zu uns gebracht?

Ich kenne unsere Gründer schon länger und habe bereits vor der wunschlösung mit ihnen gearbeitet. Simon und Thomas haben angefragt, ob ich Bock hätte bei der wunschlösung zu arbeiten, da sie einen Admin brauchten. Sie haben ihre Server bis dahin selbst betreut, meine erste Aufgabe war also, das alles geradezuziehen und zusammenzuführen.

Erinnerst du dich noch an deine ersten Tage hier? Wie war das so?

Das war noch das erste Büro in Jena. Es gab nur ein großes Zimmer mit Marcin, Thomas und Simon, alle zusammen. Die anderen haben mich in das Team geholt, weil sie jemanden brauchten, der sich Vollzeit um Server & Co. kümmern kann, es gab also einige Sachen, die wir dann gemeinsam hochgezogen haben, zum Beispiel das interne Kommunikationssystem.

Ich konnte mich von Anfang an gut integrieren. Damals war alles noch recht chaotisch, das war ein halbes Jahr nach der Gründung. Ich kann auch programmieren, habe also am Anfang auch Software mitgeschrieben, weil ich als Admin noch nicht ausgelastet war. Es war eine schöne Zeit, sehr teambezogen.

Das kleine Team hat zusammengeschweißt, wir waren viel gemeinsam essen und haben Mario Kart gespielt in der Mittagspause. Ich denke gern an die Anfänge zurück, freue mich aber auch über alles, was wir seitdem so erreicht haben.

Wie sieht denn ein typischer Tag in deinem Leben aus?

Ich stehe ziemlich zeitig, so gegen sechs, auf. Einen Wecker brauche ich da nicht. Dann schaue ich auf die Monitoring E-Mails, ob’s irgendwo klemmt. Falls was passiert ist, setze ich mich sofort ran und versuche, es zu reparieren, bevor es zu Problemen für die Kunden führt.

Wenn nichts war über Nacht, koche ich einen Kaffee und schaue Nachrichten. Mal gucken was in der Welt so los war. Dann fahre ich entweder ins Büro oder setze mich im Homeoffice an den Rechner. Morgens sind dann die Dailys, wo wir uns erstmal darüber unterhalten, was gestern los war, was heute ansteht und ob wer Hilfe braucht. Danach kommt der Support und wir reden darüber, was gemacht werden muss. Es läuft immer Musik, im Büro über Kopfhörer oder laut zuhause. Das motiviert mich.

Irgendwann gibt es dann Mittag, Huddle (das virtuelle, gemeinsame Essen) mit dem Team wenn ich Zeit finde. Nach dem Mittag trinke ich einen Kaffee und dann wird bis abends durchgezogen. Was ich genau mache ist sehr individuell abhängig vom Tag und den Ereignissen.

Über den Tag habe ich immer das Handy im Blick, um das Monitoring-System zu überwachen. Da sehe ich Auslastungen, kritische Informationen, ob die Systeme noch laufen, wie Speicher belegt sind und anderes. Abends nach der Arbeit gehe ich gern spazieren oder fahre eine Runde Rad, um den Kopf freizubekommen für den nächsten Tag.

Wenn du "Chef" wärst, was würdest du anders machen?

Ich habe die wunschlösung über die Zeit wachsen sehen und eines der Dinge, die ich schade finde, ist, dass das Team nicht mehr zusammen in einem Büro ist. Da die Firma größer geworden ist und wir nun zwei Standorte haben, ist es schwieriger, alle an einen Ort zu bekommen. Wir bemühen uns zwar durch Team Events und Reisen (wenn es geht) das Gemeinschaftsgefühl aufrechtzuerhalten, aber das ist ab einer bestimmten Teamgröße einfach schwierig. Da können aber die Chefs nicht viel machen. Alle bemühen sich zusammenzufinden, wie es halt passt.

Und zum Abschluss, warum die wunschlösung und kein anderes Unternehmen?

Mein Job ist sehr vielfältig, jeder Tag ist anders. Abwechslung ist einer der Gründe, warum ich hier bin. Vorher habe ich Berufe oft alle paar Jahre gewechselt, weil mir schnell langweilig geworden ist mit den immer gleichen Systemen, aber das ist hier bei der wunschlösung anders. Es ist immer was Spannendes zu tun, gibt immer neues Futter. Außerdem ist das Team toll, man kann sich mit allen unterhalten. Mir gefällt, dass man sich hier entfalten und sein eigenes Ding machen kann. Zum Beispiel hab ich bei der wunschlösung schon vor Jahren die Option zum Homeoffice bekommen, weil ich nicht direkt in Leipzig oder Jena wohne. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Außerdem ist es schön, dass man die Möglichkeit hat, sich komplett einzubringen in Projekte. Man muss durch keine Hackordnung durch, hier kann man viele eigene Ideen anbieten, die am Ende auch umgesetzt werden.

Ihr wollt gern mehr wissen?

Erfahrt hier, wie es zur Gründung der wunschlösung kam, oder schaut auf unserer Teamseite vorbei. In unserem Blog könnt ihr außerdem andere wunschlöserInnen kennenlernen.