Intern · 28.09.2022

Gründerinterview Simon

Heute im Interview: Simon - Generatorenvater und -hüter, Tech-Allrounder und Projektjongleur


Hi Simon, danke für deine Zeit!
In wenigen Sätzen, was hat dich (und die Anderen) zur wunschlösung gebracht?

Der Wunsch nach Freiheit, Software so zu entwickeln, wie wir es für richtig halten. Und das, ohne an die Grenzen zu stoßen, denen wir in anderen Projekten und Firmen begegnet sind. Außerdem war es uns wichtig, eine Company aufzubauen, die für die Menschen darin da ist. Die als kreativer Raum dem Team die Möglichkeit gibt, Dinge auszuprobieren. Der menschliche Umgang ist uns extrem wichtig, hier soll niemand nur ein Rädchen in einem System sein.

Was ist dein Arbeitsbereich bei uns?

Mein Arbeitsbereich hier ist sehr vielfältig. Da ich eines der Gründungsmitglieder bin, habe ich von Anfang an in vielen Bereichen Verantwortung übernommen und mit angepackt. Ich komme aus der IT, habe Software entwickelt und als Projektmanager gearbeitet. Deswegen habe ich vor allem die Bereiche Kundenkommunikation, Development, Projektmanagement und Technologie mit aufgebaut. Aber ich habe auch andere Sachen mitgemacht, zum Beispiel Büroaufbau, Finanzen und Recruiting. Mit der Zeit hat sich das alles etwas verschoben. Meine Themen sind aber auch aktuell noch ein bunter Mix. Neu dazugekommen ist zum Beispiel das Marketing. Außerdem koordiniere ich Themen im Team und mit Kunden und bin für die Pflege der internen Technologie verantwortlich.

Wolltest du schon mal in einen anderen Bereich reinschnuppern? (Konntest du?)

Glücklicherweise kann ich in der Regel selbst entscheiden, an welchen Themen ich arbeiten möchte, wo ich etwas vertiefen oder mich ausprobieren möchte. Insofern habe ich hier bei uns nicht den Wunsch, etwas ganz anderes zu machen. Meine Themen verändern sich ohnehin immer mal, entwickeln sich weiter und Prioritäten verschieben sich.

Erinnerst du dich noch an deine ersten Tage hier? Wie war das so?

Ja, die waren irre. Das war ein unglaubliches Gefühl, die ersten Tage in der eigenen Firma zu verbringen. Am Anfang haben wir von Thomas’ Couch aus gearbeitet, dann später im BLACK BEAN Cafe in Jena mit Chai Latte und dem dortigen WLAN. Damals hatten wir noch kein Büro. Die ersten Tage stand sehr viel organisatorischer Kram an. Alles musste angemeldet werden, die erste Website musste live gehen und wir haben Rechner gekauft. Gerade die frühen Tage waren sehr aufregend. Sie sind mir noch super intensiv in Erinnerung. Es war absolut positiver Stress. Eine sehr euphorische Phase, die uns alle sehr beflügelt hat.

Wie sieht denn ein typischer Tag in deinem Leben aus?

Weil ich an so vielen unterschiedlichen Themen arbeite, ist mein durchschnittlicher Tag nicht besonders einheitlich. An manchen Tagen habe ich Workshops mit Kunden. Dann gibt es die typischen Büroarbeitstage. Ich starte den Tag gerne zwischen neun und zehn Uhr im Homeoffice. Da beginne ich mit E-Mails und mache mir einen Plan für den Tag. Im Anschluss geht es ins Dev-Daily, wo wir Themen für den Tag besprechen. Einmal wöchentlich haben wir außerdem ein größeres Planungsmeeting mit allen EntwicklerInnen. Danach hängt alles ganz stark von den aktuellen Themen ab. Oft habe ich Termine mit KundInnen, bei denen wir Releases planen oder neue Features besprechen. Oder ich arbeite mit den KollegInnen in der Technik, um diese Features umzusetzen. Außerdem werkle ich an den Code-Generatoren, der Website und unseren Marketingkampagnen. Einmal die Woche bin ich in Leipzig im Büro - das genieße ich auch immer sehr, weil es ein irre schönes Büro ist. Generell ist es immer schön mit den KollegInnen.

Wenn du mit der Gründung noch mal beginnen würdest, würdest du es genauso machen?

Nein. Denn das würde bedeuten, dass ich über die Zeit nichts gelernt hätte (schmunzelt). Wir haben tatsächlich sehr viel aus den letzten Jahren mitgenommen - zum Beispiel bei Themen wie Marktpositionierung, Kundenansprache oder der Personalakquise. Thomas und ich kommen ja eher aus dem Technikbereich. Unser Fokus lag vor allem auf der Umsetzung von Kundenprojekten, die wir glücklicherweise bereits von Anfang an hatten. Aber rundherum mussten wir viel darüber lernen, wie man ein Unternehmen aufbaut. Und es ist immer noch ein stetiger Prozess. Also ja, ich würde Dinge ändern, aber ich bin trotzdem glücklich mit dem Weg, den wir eingeschlagen haben.

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Ich wünsche mir, dass wir weiterhin kontrolliert, aber stetig wachsen und das Team weiter verstärken. Außerdem möchte ich, dass wir weiterhin so gut miteinander zusammenarbeiten und unsere technologische Basis ausbauen und verbessern. Wir haben noch viele gute Ideen für unsere Code-Generatoren. Ich freue mich auch darauf, unsere Produkte weiterzuentwickeln und unser Angebot zu vergrößern.

Und zum Abschluss, warum die wunschlösung und kein anderes Unternehmen?

Ich habe schon sehr früh davon geträumt, eine eigene Firma aufzubauen. Ich wollte immer mein eigener Chef sein und meine eigenen Regeln machen. Der Freiheitsgedanke treibt mich dabei stark an. Natürlich sind wir nicht im luftleeren Raum, auch wir haben Deadlines und Budgets in den Projekten und müssen Kompromisse eingehen. Aber die Möglichkeit, an manchen Stellen darauf bestehen zu können, dass unsere Werte umgesetzt und gelebt werden… Das ist mir extrem wichtig. Deswegen kommt für mich auch kein anderes Unternehmen in Frage. Davon abgesehen finde ich, wir haben ein super Team, eine super Technologie, und es macht einfach großen Spaß, hier zu arbeiten.

Vielen Dank, Simon! Ihr wollt gern mehr wissen?

Erfahrt hier, wie es zur Gründung der wunschlösung kam, oder schaut auf unserer Teamseite vorbei. In unserem Blog könnt ihr außerdem andere wunschlöserInnen kennenlernen.


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